Der größte Gewinn

kommt aus den schwierigsten

Lebensabschnitten.

 

 

            --- Dalai Lama

 

Liegender Buddha in der Botanika, Bremen

 

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Liebe Lebenskünstlerin, lieber Lebenskünstler,

 

wenn wir uns in einer Krise befinden, klingen Sprüche wie unser heutiges Zitat vom Dalai Lama für manche wie ein Hohn. Da geht es jemandem wirklich schlecht, weil er womöglich den Job verliert, weil der Partner sich davon gemacht hat, oder weil es einen Todesfall gab. In solchen Situationen liegt jeder am Boden, ist verzweifelt und weiß vielleicht nicht mehr, wie es weiter gehen soll. Und dann kommt einer daher und labert was davon, welch tolle Entwicklungschancen man durch diese, mit Verlaub, Scheiß-Situation angeblich hat. Ein Moment, in dem man dem Ratschläger am liebsten ins Gesicht springen würde.

 

Ein Fünkchen Wut ist aber vielleicht genau das Richtige, um eine Phase der Trauer und Angst zu überwinden. Wenn wir in schwierigen Situationen sind, haben wir manchmal das Gefühl, dass wir auf der Stelle treten oder dass sich alles rückwärts bewegt. Unsere Sprache beschreibt es sehr deutlich: Wir erleben RÜCKschläge, wir drehen uns im Kreis, nichts geht voran. Ein Gefühl von Ohnmacht und Lähmung ergreift Besitz von uns, unsere Handlungsimpulse sind nicht klar und direkt, sondern von einer latenten Verunsicherung geprägt.

 

Eine Prise Ärger, ein Hauch von Trotz können die Negativspirale stoppen. Wenn es dir schlecht geht, und du Ärger empfindest, begrüße diesen Impuls. Es ist ein Zeichen dafür, dass Kraft in dir schlummert und dass du den Willen hast, für dich und dein Glück zu kämpfen. Führe diesen Kampf aber nicht gegen andere, sondern nutze die Energie, um dir selbst zu helfen.

 

Wenn du Ärger und ohnmächtige Wut spürst, gegen Manager, Politiker oder andere „da oben“, dann kanalisiere deine Gedanken. Anstatt zu denken: „die machen alles falsch!“ spüre deine Kraft und denke: „Ich bin stark. Egal, was passiert: ich bin der Situation gewachsen“.

 

Mit der Umkehr deiner Gedanken wechselst du den Fokus. Du bist bei dir. Konzentriere dich auf deine Kraft. Vielleicht kannst du dir in diesem Moment auch ein Lächeln schenken, und dich darüber freuen.

 

Wenn du das Gefühl hast, dass in deinem Leben alles stagniert, oder dass es rückwärts geht, dann übe den Vorwärtsgang: Nimm dir etwas Zeit und suche dir einen Platz, wo du ungestört bist. Verteile das Gewicht auf beide Beine und spüre, wie es sich anfühlt zu stehen.  Vielleicht schließt du dazu die Augen. Dann öffne die Augen und suche dir ein Ziel – die Tür, ein Möbelstück im Raum, das dir viel bedeutet, die Wand, an der ein besonderes Bild hängt, oder die Uhr… und dann gehe kraftvoll und bewusst darauf zu.

Wenn du auf das Bücherregal zusteuerst, vielleicht ist da ein Buch, das du schon lange nicht mehr gelesen hast, und das dir in dieser Situation eine neue Information gibt.

Wenn du auf ein Bild zusteuerst, vielleicht solltest du mal wieder malen, fotografieren oder einen Tapetenwechsel in der Wohnung vornehmen.

Wenn du auf die Tür zusteuerst, dann überlege, welcher Raum sich dahinter eröffnet, und was das im übertragenen Sinn für dich bedeuten kann.

Wenn du auf die Uhr zusteuerst… vielleicht willst du sie, in einer symbolischen Handlung, für 24 Stunden anhalten.

 

Zeit zum Nachdenken!

 

Ein goldenes Oktoberwochenende wünschen

 

Jacqueline und Thomas

 

 

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BUCH- und FILMTIPPS

 

German Angst von Sabine Bode

 

Mutlosigkeit ist in Deutschland ein verbreitetes Phänomen geworden, das lange vor Hartz IV und den Folgen der Globalisierung sichtbar wurde. Ihr können unbewußte vagabundierende Ängste zugrunde liegen, die von unverarbeiteten Kriegserlebnisssen herrühren. Leid und Schuld wurden nicht ausreichend betrauert.

Die kollektiven Ängste aus der Vergangenheit sind eine Last für unsere Zukunft. Dennoch: Wir könnten eine Menge tun, um die German Angst zu überwinden.

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Wie wirklich ist die Wirklichkeit von Paul Watzlawick

Was weißt du über DEINE Wirklichkeit?

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492243193/betrachtenswe-21 

 

 

ZEN - Der Weg zu Satori
DVD ~ Toshimaro Ama

Der japanische Regisseur Toshimaro Ama hat für seinen Film eng mit den wichtigsten Klöstern und dem japanischen Zen-Forschungsinstitut zusammengearbeitet. Er untersucht in einer aufwändigen Dokumentation die geistigen Grundlagen und die Kunst des ZEN, beobachtet den Eintritt eines jungen Mönchs in ein zenbuddhistisches Kloster, dokumentiert die Abfolge eines "Sesshin", einer tagelang andauernden Meditationsübung und zeigt so die ersten Schritte zum "Satori", zur Erleuchtung. Zum ersten Mal ist es gelungen, während eines "Sesshin" und bei den geheimen Gesprächen zwischen Zen-Meister und Schüler Filmaufnahmen zu machen. Diese Bilder aus der Stille und Einsamkeit des Klosters Shogenji gehören zum Eindrucksvollsten dieser Dokumentation.

 

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ONLINE-FOTOKURSE

 

Knipst du noch, oder fotografierst du schon?

Am 20. Oktober startet wieder ein Grundlagenkurs für Einsteiger.

Die Themen:

 

Woche 1 – Selbsterkenntnis: meine Fotos und ich

Woche 2 – Die Kamera und ihre Bedienung

Woche 3 – 5: Bildgestaltung, Bildgestaltung, Bildgestaltung

Woche 6 - Zeig her, was du hast:  Bildpräsentation

 

Die Technik beherrschen ist wichtig, aber bei weitem nicht alles.

6 Wochen Intensivkurs für 295,- EUR

http://www.online-fotokurse.de/kurs_info.php?kurstyp=2

 

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Neu im Programm von Akademie:

Bilder, die für Ihr Unternehmen sprechen

 

Themen, die es so noch nie in einem Kurs gegeben hat, garantiert!

http://www.akademie.de/direkt?pid=36799&tid=13301

 

Rückmeldung aus dem Workshop Digitalfotografie (September 06):

„Dies war mein erster Online-Kurs, den ich mit einer gewissen Skepsis begonnen hatte und mit Begeisterung abschließe. Im Laufe der Zeit bekamen die einzelnen Teilnehmer für mich ein "Gesicht" im wahrsten Sinn der Wortes. Jac war durch ihre sachliche, fachlich kompetente, konstruktive, zielgenaue, leicht verständliche, nie abwertende Kritik gepaart mit ihrer persönlichen positiven motivierenden Einstellung eine sehr gute Leiterin.

Die Diskussion unter den Teilnehmern empfand ich als anregend, interessiert (auch schon mal an privaten Vorkommnissen) und hilfsbereit und nie abwertend, egal bei welchen Fragen. … Auch ich habe während des Kurses öfter ans anschließende "was Trinken gehen" mit den netten Leuten gedacht.“

[Lise Z.]

 

Start: 8.11.

Dauer: 3 Wochen

Frühbucherpreis bis 18. Oktober: 245,- EUR

 

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Ob man etwas als Problem oder als Chance begreift, ist eine Frage der
Einstellung. Eher die Chance als das Problem zu sehen, verlangt
Ausdauer und Disziplin. Aber das Ergebnis lohnt sich.


Paul Wilson, US-amerikanischer Erzähler und Essayist, geb. 1946

 

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Der Lebenskunst-Newsletter ist die Fortführung des betrachtenswert-Newsletters
ISSN 1617-7282

 

Er ist ein gemeinsamer Service von

www.zenkreis.de und www.betrachtenswert.de

und erscheint 8-10 x im Jahr mit kurzen Zitaten,

Gedankenimpulsen, TV-Tipps, Aufgelesenem, Humor und/oder Buchtipps.

Weiterleitung ist erwuenscht. Unsere Texte duerfen ohne Rueckfrage

verwendet und zitiert werden, wenn der Lebenskunst-Newsletter als

Quelle mit angegeben wird.


 

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