Gibt es eine bessere Form,
mit dem Leben fertig zu werden,
als mit Liebe und Humor?


  --- Charles Dickens

 

Begegnung zweier Kulturen


Liebe Lebenskünstlerin, lieber Lebenskünstler,

 

nächste Woche ist Weihnachten und schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu.

Die Feiertage fallen günstig, es ist die beste Gelegenheit, sich eine Auszeit zu nehmen. "Runterkommen", zur Ruhe kommen, ausspannen, ausschnaufen, Kraft tanken... oder doch nicht?

Wie verbringst du die Zeit zwischen den Jahren?

Mit Feiertagshektik, Geschenke kaufen in letzter Minute, von einem privaten Termin zum nächsten hetzen? Weil man ja das ganze Jahr keine Zeit für Familie und Freunde hat, muss das jetzt alles an Weihnachten passieren: sich endlich mal Zeit für die Liebsten nehmen!? ... und vielleicht bleibt dabei wieder keine Zeit für dich selbst übrig?

Oder kannst du dich ganz entspannt zurücklehnen, freust dich auf die weihnachtlichen Begegnungen und kannst alles auf dich zukommen lassen?

Zeit ist das wertvollste Geschenk, das wir anderen Menschen - und uns selbst - machen können. Zeit allein ist es aber noch nicht. Es ist die Qualität, wie wir die Zeit verbringen. Ein intensives Gespräch von einer halben Stunde kann erfrischender sein, als ein langer Abend voll oberflächlichem Small Talk. Wenn wir etwas anstrengend finden, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass wir nicht am richtigen Platz oder nicht bei den richtigen Leuten sind.

An Weihnachten fühlen sich viele Menschen besonders gestresst - oder besonders einsam. Manchmal sogar beides. Wer keine Familie hat, vermisst sie schmerzlich. Wer zu viel davon hat, wünscht sich etwas anderes....

Einverstanden sein mit dem, was ist - das ist der Schlüssel zum Glück. Es bedeutet nicht, dass wir uns mit allem abfinden, verzweifeln oder resignieren müssten. Was wir tun, liegt in unserer Hand. Wenn du unglücklich bist, dann handle anders und dein Leben wird einen anderen Verlauf nehmen. Bedenke aber auch: nichts lässt sich erzwingen. Vielleicht gibt es - an der einen oder anderen Stelle - eine Lektion zu lernen.

* Wie viel Zeit schenkst du dir selbst - über das Jahr hinweg und an den freien Tagen?

* Was zehrt an deinen Kräften?
Wie kannst du dafür sorgen, dass diese Situationen weniger werden?

* Was gibt dir Kraft und neue Energie?
Wie kannst du dafür sorgen, dass du mehr davon bekommst?

* Kannst du gut alleine sein oder brauchst du jemanden in deiner Nähe?
Was wäre die ideale Balance?

* Wie lange hältst du es mit dir selber aus?
Probier's doch einfach mal aus :-)

* Brauchst du ständig eine Geräuschkulisse um dich herum (Radio, Fernsehen?)
Schalte einfach mal ab und beobachte, was geschieht.

* Kannst du Stille gut ertragen?
Wie hört sie sich an? Welche Farbe hat sie?
Welchen Geruch? Nimm sie mit allen Sinnen wahr!


Wir wünschen eine beSINNliche Weihnachtszeit!

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Lebenskunst-Echo

Herzlichen Dank für die ungewöhnlich vielen Zuschriften, die wir nach unserem letzten Rundbrief erhalten haben! Eigentlich hätten eure Texte auf unserer Internetseite erscheinen sollen, doch Jacquelines Computer hat sich gestern ins Nirwana verabschiedet - Totalschaden. So wurde ihr der Inhalt von einigen aktuellen Outlook-Ordnern entrissen und wir müssen "ohne" weitermachen.

Eins hatten jedoch alle Zuschriften gemeinsam: unsere Lebenskünstler - Männer wie Frauen - können kochen, sie tun es selbst und mit Freude, vor allem dann, wenn das Gericht eine entsprechende Würdigung erfährt. Auch wenn hier und da schon mal ein Halb/Fertiggericht auf dem Speiseplan steht: den Plastikflaschen-Pfannkuchen hat bisher niemand vehement verteidigt. Sollen wir eine Petition zu dessen Abschaffung an Mondamin schicken?

Wenn sich die Nachrichten unserer Leser bis Januar wiederherstellen lassen, reichen wir die Texte natürlich nach! Hier kannst du den Inhalt unseres vorherigen Lebenskunst-Rundbriefes noch einmal nachlesen.

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Alle Jahre wieder: Geschenke und das liebe Geld

Am Jahresende kommen die Familien zusammen und man beschenkt sich. Eigentlich ein schönes Ritual, das aber vor vielen Jahren einen schlechten Ruf bekommen hat. Ein Blick zurück: nach dem Krieg hatten die meisten Leute nichts mehr, alles war kaputt, alles musste neu aufgebaut und angeschafft werden. Weihnachten muss richtig toll gewesen sein.

Über die Jahre hinweg mehrte sich der Reichtum. Irgendwann hatte man alles, was man brauchte, und man fing an, sich mit immer größeren und immer teureren Geschenken zu überbieten - obwohl man die Sachen eigentlich nicht wirklich brauchte. So wurden diese Schenk-Orgien hohl und leer, und es mehrten sich die Stimmen, dass der Sinn des Schenkens auf der Strecke geblieben sei. Viele Leute haben sich bereits besonnen und haben aufgehört, teure Gegenstände auszutauschen.
Wieder andere verzichten auf Geschenke, weil sie sich gar nicht leisten können, welche zu kaufen.

Welchen Weg gehst du?

Viele versuchen mehr Geld zu verdienen, um allen Anprüchen gerecht zu werden. Miete, Nebenkosten, Fahrtkosten, Lebensmittel - alles teuer. Manchmal kommt ein Gefühl auf, als käme man aus dem Hamsterrad nicht mehr heraus. Noch mehr sparen? Geht das? An manchen Stellen scheint das schon gar nicht mehr möglich. Ob noch was geht oder nicht: im Geld-Spar-Kurs, einem Selbstlernkurs, kann man die eigenen Finanzen einer Prüfung unterziehen. Vielleicht lässt sich der Spielraum doch noch erweitern?

Mehr über den Geldsparkurs

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Buchtipps

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von Oliver Fritsch

Wer zum Jahreswechsel in seinem Leben wieder mal etwas aufräumen möchte, findet hier die passenden Fragen, zum Beispiel: Würden Sie Ihrer Arbeit weiterhin nachgehen, auch wenn Sie die 20 Millionen EUR im Lotto gewonnen hätten? Wer hierauf mit Ja antwortet, braucht dieses Buch wahrscheinlich nicht. Doch alle, die in erster Linie des Geldes wegen an einer oft ungeliebten Arbeitsstelle bleiben, können mit der gewissenhaften Beantwortung der 15 angekündigten Fragen ihr Leben verändern.

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Der Autor arbeitete als Psychotherapeut, bevor er zwei Erlebnisse hatte, die er selbst als "Erwachen" oder "Befreiung " bezeichnet. Zuvor hatte er sich über dreißig Jahre lang in den verschiedensten spirituellen Techniken versucht...

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Die Buchtitel sind in der HTML-Version unseres Rundbriefes nicht enthalten, diese Ansicht gibt es nur hier auf der Webseite.

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Und dann war da noch...

Unsere Lieblings-Weihnachtsgeschichte aus 2007:

*Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln*
*Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen*

BETHLEHEM, JUDÄA -

In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust.

Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.

Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihn angetragen,sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.

Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekanntgegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft. Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialamts mit: "Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen."

Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zu medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit einer Anklage wegen Fahrlässigkeit rechnen.

Ihr geistiger Zustand wird deshalb näher unter die Lupe genommen, weil sie behauptet,sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott.

In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie steht: "Mir steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass - wie in diesem Fall - ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können."

Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info. Die anwesenden Hirten behaupteten steif und fest, dass ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken ihnen befohlen hätte den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: "Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede eines vollgekifften Junkies, die ich je gehört habe..."

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Wir wünschen...

...schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr -
mit einer wohldosierten Mischung aus Freude, Mitgefühl, Besinnlichkeit und Humor :-)

Jacqueline & Thomas

Und wenn du noch jemanden etwas mitteilen möchtest:

Grußkarten mit Weihnachtsmotiven findest du hier

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Der Lebenskunst-Newsletter ist die Fortführung des betrachtenswert-Newsletters
ISSN 1617-7282

 

Er ist ein gemeinsamer Service von

www.zenkreis.de und www.betrachtenswert.de

und erscheint 8-10 x im Jahr mit kurzen Zitaten,

Gedankenimpulsen, TV-Tipps, Aufgelesenem, Humor und/oder Buchtipps.

Weiterleitung ist erwuenscht. Unsere Texte duerfen ohne Rueckfrage

verwendet und zitiert werden, wenn der Lebenskunst-Newsletter als

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