Des Menschen Seele gleicht dem Wasser; vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es, und wieder nieder zur Erde muß es, ewig wechselnd.


  --- J. W. v. Goethe

 


Liebe Lebenskünstlerin, lieber Lebenskünstler,

 

wir sind alle (nur) Menschen. Ein Satz, der meistens dann fällt, wenn wir mit kleinen Fehlern oder Schwächen konfrontiert sind. Dann tut es gut, sich vor Augen zu führen, dass niemand unfehlbar ist. Selbst der Dalai Lama, der von so vielen Menschen als moralische Institution gesehen wird, sagt von sich selbst: ich bin nur ein Mönch. Einer mit einem dicken Terminkalender, möchte man dazu anmerken. Einer, der auch viel Kritik und Vorwürfe zu hören bekommt, Anschuldigungen und noch so manches mehr. In Zeiten wie diesen ruhig und beherrscht zu bleiben, kein böses Wort zu verlieren ist bemerkenswert.

 

Mit viel Übung und Disziplin schaffst du das auch - wenn du es wirklich willst. Das Problem ist oft eine innere Stimme, die uns permanent kritisiert. Das war nicht gut und das war falsch und hier hast du auch wieder Mist gebaut. Kennst du so etwas?


In der Schule wird uns schon von klein auf beigebracht, dass wir keine Fehler machen dürfen. Es wird oft mehr darauf geachtet, was jemand nicht kann, als auf das, was er wirklich gut macht. Fehlervermeidung ist wichtiger als das Herausarbeiten von Stärken. Auch im Beruf können sich nur die wenigsten Menschen Tätigkeiten heraus suchen, in denen sie wirklich stark sind. Viel Zeit und Energie vergeuden wir mit Aktivitäten, die nötig sind, und gemacht werden müssen, auch wenn wir daran wenig Freude haben, und uns auch nicht besonders geschickt anstellen.

Aber genau das macht unser Mensch-Sein aus: Widerstand, innere Kämpfe, Leiden, Frust, Genervt-Sein, Schmerzen: all das ist Teil unseres Lebens. Wenn wir dazu JA sagen können, glätten sich die Wogen wie von selbst. Ja, es fühlt sich unangenehm an, Kritik zu hören, egal ob sie berechtigt ist oder nicht. Ja, die Steuererklärung ist ein jährlich wiederkehrendes Monstrum. Ja, der Rücken tut weh, wenn man lange am PC gesessen ist, oder schwere Sachen schleppen musste.

 

Ja-Sagen heißt nicht resignieren oder alles hinnehmen. Ja-Sagen heißt zunächst einmal nur: erkennen, was ist. Danach kann ich angemessen handeln. Ich kann mir bewusst machen, dass ich die Wahl habe: will ich mich einfach nur aufregen, mich in meinen Ärger hinein steigern, und noch mehr Energie vergeuden?
Oder will ich das Hindernis geradewegs überwinden, indem ich die ungeliebte Tätigkeit erledige, und danach vielleicht etwas zum Ausgleich für meine Seele und den Körper tue?

 

Friede, Freude Eierkuchen gibt es nicht auf Dauer, auch wenn manche so genannte Optimisten uns verkaufen wollen, dass man die Welt nur durch die rosarote Brille betrachten müsste, und alles würde auf einen Schlag besser.

Das ganze Leben ist ein ständiges Auf und Ab. Wenn es aufwärts geht, freuen wir uns. Wenn uns der Wind ins Gesicht bläst, jammern wir. Nur selten schauen wir uns dieses Auf und Ab aus einer Distanz an. Der Optimist tendiert dazu, die angenehmen Seiten zu genießen. Der Pessimist sieht immer nur die Wellentäler.

 

Je mehr dieser Wellen wir in unserem Leben bewusst erleben, desto größer wird unser Erfahrungsschatz. Wir haben die Gelegenheit, mit den Jahren weiser zu werden. Wir hören auf zu jammern, weil wir wissen, dass am Ende jeder Nacht ein neuer Tag anbricht. Und wir können die Sonnenstrahlen am Tag besonders intensiv genießen, wenn wir wissen, dass es nachts wieder kalt wird. Und alles ist gleichzeitig nebeneinander vorhanden:

 

Wenn du hinaus gehst in die Natur, dann findest du alles: den sprudelnden Bach,den reißenden Fluß, das rauschende Meer, den modernden Teich...

 

Der Wassertropfen fragt nicht danach, in welchem Zustand er sich gerade befindet. Er ist mal dies, mal das. Und jede seiner Erscheinungsformen hat ihren Sinn. Er befindet sich in einem ständigen Wandel.

 

Beobachte dich. Was erlebst du gerade? In welchem Lebensbereich geht die Welle gerade nach oben? Wo bewegt sie sich nach unten? Wann hast du zuletzt an einem stillen See gesessen und hinaus geschaut, auf die glatte, spiegelnde Oberfläche des Wassers, und in die Stille gelauscht?

 

 

Einen guten Start in die Woche

 

wünschen

 

 

Jacqueline & Thomas

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Lesen

Die Heilkraft des Wassers
von Masaru Emoto, Jürgen Fliege

Wasser kann das Heilmittel sein, um den notwendigen Bewusstseinswandel in Gang zu setzen, so dass wir Menschen wieder in Harmonie mit uns selbst und dem größeren Ganzen kommen. Das ist ein wesentliches Anliegen der Autoren dieses Buches, dazu dienen auch die herrlichen Wasserkristallfotografien von Masaru Emoto und die Beiträge weiterer Fachautoren. So wird das Mysterium Wasser in seinen verschiedenen Facetten beleuchtet und es wird klar: Das Wasser entzieht sich in vielem unserem Verständnis, es sprengt unser mechanistisches Weltbild.

 
     

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Lebenskunst-Echo

Zu unserem Artikel "Gauner im Web" schreibt Roland:

Erst mal alles Liebe aus der Schweiz und vielen Dank für euren immer wieder interessanten und inspirierenden Newsletter.

Als alter "Domain-Experte" habe ich noch ein paar Ergänzungen zu eueren Angaben:

Die DENIC verlangt in ihren Vergabebedingungen ausdrücklich korrekte Adressdaten von existierenden Person oder Firmen, wobei mindestens der Admin-Kontakt Wohn- oder Firmensitz in Deutschland haben muss. Die DENIC selbst überprüft diese Angaben regelmäßig, aber natürlich dauert es etwas bis die DENIC solche Fälle entdeckt. de-Domains die rechtsverletzend sind oder unter falschen Adressdaten geführt werden, kann man der DENIC allerdings auch melden.

Wenn das der Fall ist, wird der Provider der Domain von der DENIC benachrichtigt, dass die Daten/Inhalte zu ändern sind. Kommt der Provider dieser Aufforderung der DENIC nicht kurzfristig nach, schaltet die DENIC die DNS-Verwaltung der Domain ab, was bedeutet, dass die Domain nicht mehr erreichbar ist und schaltet diese erst wieder an, wenn die rechtswidrigen Inhalte entfernt und ordentliche Adressdaten eingetragen sind. In sehr schweren Fällen kann die DENIC die Domain dem verwaltenden Provider auch wegnehmen.

Ein WHOIS wie es die DENIC auf der von euch genannten Website der DENIC anbietet, wird auch für jede andere Domainendung angeboten. Hier findet ihr z.B. das für generische Domains (.com, .net, .org, etc): http://www.internic.net/whois.html
Das es kein einheitliches WHOIS gibt liegt daran, dass die Domain-Endungen von verschiedenen Vergabestellen verwaltet werden.

Wenn ihr ein UNIX-Betriebsystem (Linux und co) verwendet, könnt ihr WHOIS-Abfragen auch bequem über eure Kommandozeile machen: whois domainname.endung

So far und liebe Grüße
Roland

Und noch ein Echo...

Sehr viele Leserinnen & Leser wollten Gabelzart gewinnen, so musste das Los entscheiden. Doreen S. aus Laatzen und Friederike F. aus Horben sind die glücklichen Gewinnerinnen, die ihre Bücher mittlerweile bekommen haben. Alle anderen müssen wir (ver)trösten: Wir bekommen sicher wieder etwas zu verlosen...

 
     

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Danke!

...möchten wir an dieser Stelle sagen, für die Spenden, die wir erhalten haben, und die wir weiterhin dafür verwenden, den Betrieb des Neuigkeitenbriefes von unkontrollierbaren Werbeeinblendungen frei zu halten.

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Lebenskünstler-Gemeinschaft im Netz

Eine Frage, die uns beschäftigt: wir empfehlen immer mal wieder Bücher oder Links. Für diese Beiträge nehmen wir keine Bezahlung, sondern schauen uns an, was unsere Leserinnen & Leser schicken. Manche sind selbständig oder haben eine kleine Firma, andere haben eine private Internetseite mit Texten, Galerien oder anderen kleinen Kostbarkeiten. Wenn auch du eine interessante Seite hast, dann schreib uns.
Wer bist du? Was machst du? Worin besteht für dich die "Kunst des Lebens"?
Die interessantesten Antworten und Weblinks stellen wir gerne im Echo oder in den Surftipps vor.

So zum Beispiel Dagmar Schön aus München. Sie sucht Mitstreiter/innen für ihr Projekt
Stille in der Stadt. Vielleicht auch etwas für dich?

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Und dann war da noch...

Arthur Schopenhauer , der sagte:

Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen. Daher ist es ein mißliches Unternehmen, ihn durch Maßregeln einführen oder befestigen zu wollen.

Danke für deine Aufmerksamkeit!

Jacqueline & Thomas

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Der Lebenskunst-Newsletter ist die Fortführung des betrachtenswert-Newsletters
ISSN 1617-7282

 

Er ist ein gemeinsamer Service von

www.zenkreis.de und www.betrachtenswert.de

und erscheint 8-10 x im Jahr mit kurzen Zitaten,

Gedankenimpulsen, TV-Tipps, Aufgelesenem, Humor und/oder Buchtipps.

Weiterleitung ist erwuenscht. Unsere Texte duerfen ohne Rueckfrage

verwendet und zitiert werden, wenn der Lebenskunst-Newsletter als

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