Der Mensch bereist die Welt
auf der Suche nach dem,
was ihm fehlt.
Und er kehrt nach Hause zurück,
um es zu finden.


-- George Moore

 

 


Liebe Lebenskünstlerin, lieber Lebenskünstler,

 

während die Nordlichter schon wieder zurück nach Hause fahren, beginnen für die Bayern nun auch endlich die Sommerferien. Auch wenn du keine Ferien machst und nicht weg fährst - das Thema könnte dich trotzdem interessieren. im übertragenen Sinn geht es um Rücksichtnahme und Mitdenken, um das Überwinden der eigenen Bequemlichkeit.

 

Wir beobachten schon sehr lange, dass es auf mehrspurigen Straßen immer wieder ein bemerkenswertes Phänomen gibt: Menschen am Steuer mutieren zu Mittelstreifenhörnchen. Insbesondere auf dreispurigen Autobahnen blockieren sie die mittlere Fahrspur, während rechts ziemlich viel Platz wäre. Da fahren doch nur die Brummis, scheinen viele Autolenker zu denken. Und so bleiben sie beharrlich mit Tempo 110 in der Mitte. Dass es ein Rechtsfahrgebot gibt, wissen Mittelstreifenhörnchen nicht. Und dass Langsamfahren auf der mittleren Spur zu Verkehrsstaus führt, scheint sich auch noch nicht herum gesprochen zu haben. Jeder, der auf der Autobahn unterwegs ist, möchte gerne staufrei zum Ziel kommen. Einfacher ginge das, wenn alle Verkehrsteilnehmer alle drei Spuren ausnutzen würden. Statistisch gesehen halten sich angeblich 50% aller Autofahrer nicht ans Rechtsfahrgebot. Das würde bedeuten: jeder zweite (autofahrende) Leser unseres Neuigkeitenbriefes ist ein Mittelstreifenhörnchen. Kann das sein?

Eine wissenschaftlich fundierte Erhebung zu diesem Thema können wir nicht durchführen, aber neugierig sind wir schon. Wenn du magst, schreib uns:

  • fährst du überhaupt (noch) viel mit dem eigenen Wagen?
  • wusstest du, dass es ein Rechtsfahrgebot gibt?
  • und wenn ja: hältst du dich daran?

Autos und Autofahren, das ist auch ohne das Rechtsfahrgebot ein riesengroßer Themenkomplex: Aktuelle Schlagworte wären CO2, Klimakiller, Benzinpreiserhöhung, Pendlerpauschale. Aber natürlich auch: Mobilität, Bequemlichkeit, Ästhetik, Genuß, Statussymbol, Exportschlager. Es würde den Rahmen unseres Neuigkeitenbriefes sprengen, wenn wir uns mit allen Facetten des Autos beschäftigen wollten. Die einen lieben es, die anderen sehen darin ein notwendiges Übel, und manche kommen gänzlich ohne aus. Das Problem ist nicht das Auto an sich, sondern der Wunsch nach grenzenloser und möglichst individueller Mobilität. Was wäre, wenn Menschen nicht kilometerweit zur Arbeit fahren müssten, wenn der nächste Supermarkt gleich um die Ecke wäre, wenn Kinder mit dem Rad oder zu Fuß zum Sportunterricht gehen würden, wenn es gute Bus- und Bahnverbindungen in entlegene Regionen gäbe... ?


Viele Menschen denken, dass sie die Welt nicht ändern können. Dabei verändert sich die Welt permanent. Wir können diesem Wandel ganz bewusst zusehen. Menschen ändern ihr Verhalten: Fahrgemeinschaften werden gegründet, man steigt um auf öffentliche Verkehrsmittel, die Nachfrage nach benzinsparenden Fahrzeugen wächst. Und damit wird sich auch das Angebot an Verbindungen und günstigen Autos vergrößern.

Sicher: all das geschieht aufgrund des hohen Preisdrucks. Aber theoretisch wäre eine solche Veränderung auch ohne Druck von außen möglich - wenn nur genug Leute beschließen würden, ihr Verhalten zu ändern. Das Auto ist hier nur ein Beispiel, übertragen lässt sich das Prinzip auch auf andere Bereiche.

 

Wir gestalten unsere Wirklichkeit durch unser Verhalten - in jedem Augenblick. Jede noch so kleine Entscheidung hat eine Auswirkung, nicht nur auf dich, sondern auch auf das Große Ganze. Die Tatsache, dass wir diese Auswirkung oft nicht unmittelbar sehen oder spüren können, lässt uns denken, es wäre egal, was wir tun. Aber ganz egal ist es bestimmt nicht. Wichtig ist dabei nicht, wie wir eine Handlung bewerten. Wichtig ist nur, dass wir sie bewusst durchführen, und uns über die Wirkungszusammenhänge klar(er) werden.

 

Wir wünschen dir einen sonnigen August mit vielen klaren und bewussten Entscheidungen!

 

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Lebenskunst Echo

Verlosung
Im letzten Rundbrief haben wir zwei Kunst-Bücher zur Acrylmalerei aus dem Englisch-Verlag verlost. Die glücklichen Gewinner sind Monika B. aus Regensburg und Hermann A. aus Feldkirch im österreichischen Vorarlberg. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Lesen und Malen!

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme am Gewinnspiel und grüßen ganz besonders unsere vielen Abonnentinnen, die uns in Österreich, der Schweiz, Luxemburg, ja sogar in Australien lesen. Die Zitate, die wir zum Thema Kunst und Kreativität auf diese Weise erhalten haben, stellen wir natürlich gerne allen Leserinnen & Lesern vor. Du findest sie auf den Seiten von betrachtenswert in der Rubrik Zitate.

Übrigens lohnt es sich in diesem Monat wieder ganz besonders, bei betrachtenswert rein zu schauen: die Artikel aus der Rubrik Lebenskunst -> Psychologie jetzt wieder verfügbar, auch Zitate zum Thema Liebe und Fotomotive mit Zitaten sind neu hinzu gekommen.

Hier geht's zu den Zitaten aus der Verlosung: Kunst und Kreativität

Post von unseren Leserinnen & Lesern

Alles was wir im Außen wahrnehmen, alle Probleme mit dem Partner, mit dem Chef oder mit den Kindern, alle Erkrankungen, alles trägt eine tiefe Botschaft in sich. Diese Botschaft ist immer treffend. Sie spiegelt uns Teile unseres eigenen Wesens.

Das ist nur ein kurzes Zitat aus dem lesenswerte n Text von Birgit Wiens, den du hier herunterladen kannst.

Birgit Wiens, Raum für Balance

 
   
Foto: Wolfgang Moewes
     

Dieter Müller-Harju, Autor des Buches Das Beste kommt erst noch, schreibt: ... Die Kunst zu leben… ist sicher auch, etwas dafür zu tun. Ihr tut es regelmäßig – und erfreut viele damit.

Auch ich will etwas Schönes tun und rufe einen LebensKunst-Kreis am See ins Leben, der am 11. September mit seinen wahren, schönen und guten Dingen in Ihrem Forum Aufkirchen beginnen wird. Anbei meine Gedanken hierzu. Vielleicht gar etwas auch für eure LebensKünstler?

 

 

 
Foto: Dieter Müller-Harju
     

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Lebenskünstler im Netz

Die Berührung zwischen Gott und der Seele
ist Musik

Bettina von Arnim

Nun ja, über Geschmack, insbesondere Musikgeschmack, kann man sehr geteilter Meinung sein. Die Bandbreite reicht von volkstümlicher Musik über Schlager bis hin zu Techno, Punk und Heavy Metal. Die Seele des Schlagerfreundes wird von AC DC wahrscheinlich nicht so angenehm berührt sein, wie von Roy Black. Musik ist Schwingung, und wenn wir eine bestimmte Art von Musik mögen, dann schwingt unser Körper - wahrscheinlich auch unsere Seele - in der gleichen Art von Frequenzmustern. Diese ändern sich - im Tagesverlauf ebenso wie im Laufe unseres Lebens. Was wir in unserer Jugend noch toll fanden, treibt uns als Erwachsene womöglich die Schamesröte ins Gesicht. Wir sagen gerne, unser Geschmack habe sich verändert. Man könnte auch sagen: das Schwingungsmuster hat sich verändert.

Wenn wir eine bestimmte Art von Musik nicht mehr hören können, brauchen wir eine andere. Musik kann uns aufmuntern oder trösten, sie kann aber auch "runterziehen" oder aggressiv machen. Es istallemal besser, den Radio oder CD-Spieler ganz aus zu lassen, wenn man Gäste hat, deren Musikgeschmack dem eigenen völlig zuwider läuft.

Musiker verarbeiten ihre Lebenserfahrungen, ihre Freude, ihr Leid, ihren Zorn, ihre Trauer in den Musikstücken, die sie schreiben. Manchmal findet man sich in den Klängen, Rhythmen und Melodien eines unbekannten Musikers wieder.

Die Website myspace.com ist ein Tummelplatz von Musikern und Gruppen, die man sonst kaum zu hören oder sehen bekommen würde, weil es keinen Vertrieb, kein Marketing, keinen Manager gibt. Musik, die entsteht, weil es den Musiken ein Bedürfnis ist, sich in dieser Weise auszudrücken. Ein solcher Musiker ist Jacquelines Bruder.

Achtung: wenn du im Großraumbüro arbeitest, die meisten Seiten bei myspace fangen bei Aufruf der Seite sofort an, Musik abzuspielen. Wenn das unerwünscht ist: Kopfhörer aufsetzen oder den Newsletter nach Hause schicken

Benimaldrums

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Und dann war da noch...

Dale Carnegie, der sagte:

Der kluge Mann fängt jeden Tag wie ein neues Leben an!

Danke für deine Aufmerksamkeit!

Jacqueline & Thomas

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Crashkurs Fotografie & Bildbearbeitung

Am 19. August beginnt der vierwöchige Online-Kurs zur Digitalen Fotografie: hier gibt's nicht nur das Basiswissen, sondern auch praktische Übungen; Feedback zur Bildgestaltung und die wichtigsten Techniken der Bildbearbeitung.

Aus Zeitgründen ist es leider nicht möglich, in diesem Jahr noch einen weiteren solchen Kurs anzubieten. Wer nicht bis 2009 warten möchte, klickt hier

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Der Lebenskunst-Newsletter ist die Fortführung des betrachtenswert-Newsletters
ISSN 1617-7282

 

Er ist ein gemeinsamer Service von

www.zenkreis.de und www.betrachtenswert.de

und erscheint 8-10 x im Jahr mit kurzen Zitaten,

Gedankenimpulsen, TV-Tipps, Aufgelesenem, Humor und/oder Buchtipps.

Weiterleitung ist erwuenscht. Unsere Texte duerfen ohne Rueckfrage

verwendet und zitiert werden, wenn der Lebenskunst-Newsletter als

Quelle mit angegeben wird.

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