Man hat nur Angst,
wenn man mit sich selber
nicht einig ist.

-- Hermann Hesse

 

 


Liebe Lebenskünstlerin, lieber Lebenskünstler,

 

ist es nicht bemerkenswert, in welch lebendigen historischen Zeiten wir leben?

Gerade wurde ein Afro-Amerikaner zum US-Präsidenten gewählt, die Trümmer der Finanzkrise fliegen uns um die Ohren und wir schreiben diesen Rundbrief Anfang November bei über 20 Grad Außentemperatur... Das Gute an der Klimaerwärmung: H5N1 (die neue Welle der Vogelgrippe) muss noch ein bißchen warten. Und obwohl die Welt am Abgrund steht - das tat sie eigentlich immer irgendwie - gibt es neben allem Negativen auch immer positive Momente. Die Angstkultur macht eine kurze Atempause.

Wir können diese Gelegenheit nutzen, um für einen Moment lang hin zu schauen. Was ist jetzt? Habe ich gerade Sorgen? Bin ich gestresst? Oder bin ich entspannt, vielleicht sogar ein wenig optimistisch? Heute ist es so, morgen vielleicht schon wieder anders. Gefühle wandeln sich, von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde, von Minute zu Minute. Wenn wir ein bißchen Abstand gewinnen, stellen wir fest, dass unsere Gefühle ähnlichen Schwankungen unterliegen, wie die Börsenkurse. Lehnen wir uns also entspannt zurück und schauen wir diesem verrückten Auf und Ab einfach einmal zu, ohne uns davon mitreißen zu lassen. Was passiert? Kannst du spüren, wie mehr Gelassenheit in dein Leben einzieht? Genieße diesen Moment ganz bewusst! Spüre, wie es sich anfühlt.


Vielleicht findest du ein Symbol, ein Bild, ein Wort, das dich mit diesem Augenblick und diesem entspannten, kraftvolen Gefühl verbindet.

Und wenn es wieder einmal turbulent wird: nimm dieses Symbol und erinnere dich.

Es kann dein Anker für mehr Ruhe, Gelassenheit und Zuversicht sein.

 

In Workshops und Persönlichkeits-entwicklungstrainings macht man ganz bestimmte Übungen, um Mut, Kraft und Zuversicht im Körper eines Menschen zu verankern. Ein ganz besonders starker Anker war für Jacqueline der Spaziergang auf dem Zeltdach des Münchner Olympiastadions. Ja, man kann eine Tour auf die größte Zeltdachkonstruktion der Welt buchen... mit oder ohne anschließendem Abseilen. Weil Jacqueline in großen Höhen gelegentlich etwas unangenehme Gefühle hat, war das Abseilen aus 40 Metern Höhe ein zwiespältiger Plan. Um es kurz zu machen: der Plan ist aufgegangen, frei nach dem Motto: Sieh der Furcht in die Augen - und sie wird zwinkern. Du musst keine riskanten Dinge tun. Wenn du weißt, dass die Leute, die dich betreuen, ihr Handwerk verstehen, dann bist du auch in 40 Metern Höhe am Seil hängend in guten Händen. Es kostet ein wenig Mut, auf die freie Leiter hinaus zu steigen. Der Rest ist freies Schweben :-)

 

 

Oft haben wir mehr Kraft, als wir uns zutrauen.

Welche Sorge(n) oder Ängste würdest du gerne überwinden?
Schau sie dir an.

Vielleicht waren es nur deine Gedanken, die dich eingeschränkt haben.

 

Eine kraftvolle Woche wünschen

 

Jacqueline & Thomas

 

 

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Lebenskunst Echo

In unserem letzten Rundbrief haben wir nach "Dingen, die die Welt nicht braucht" gefragt. Interessanterweise gab es dazu kaum Rückmeldungen. Es sieht so aus, als wären alle Dinge in irgendeiner Weise notwendig. Nicht für jeden, nicht immer. Aber von Fall zu Fall, von Situation zu Situation hat alles seinen Nutzen. Es gibt immer irgend etwas, das uns nicht gefällt, nicht passt, uns verärgert oder stört. Und doch hat alles einen gewissen Sinn oder Nutzen... auch wenn wir ihn im ersten Augenblick nicht sehen können. Manchmal erweist sich ein fataler Schaden im Nachhinein als Glück, vielleicht weil der Schock eines Ereignisses erst dazu führt, dass wir umdenken und einen anderen Weg einschlagen. Und umgekehrt genau so. Vielleicht halten wir zu lange an einer vermeintlich guten, weil sicheren Situation fest - aber sie hindert uns womöglich daran, weiter zu gehen.

Dazu unser Buchtipp: Paul Watzlawick: Vom Schlechten des Guten

 

Wir freuen uns, dass unser Rundbrief offensichtlich zu den Dingen gehört, die willkommen sind. Wolfgang schreibt: danke für euere Newsletter. Mir gefällt folgender Spruch gut:

Mein Name ist Mensch
mein Alter ist Jetzt
ich fordere nichts
denn ich habe alles.

Hallo Ihr Lieben,
ich bin immer wieder begeistert über Eurem Newsletter. Er steht für sich selbst:

Er ist
a uthentisch, angenehm,
e hrlich
i nformativ
o ffensichtlich
u nkompliziert,
und immer am Herzschlag der Zeit zeitgemäß ,

Vielen Dank dafür
Macht weiter so

Eure Barbara aus Freising

Wir sagen: danke!

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TV-Tipp

am Donnerstag, den 6. November 2008, um 21 Uhr, sehen Sie in 3sat die Sendung scobel zum Thema "Mehr Wissen über: Weisheit"
(Wiederholung: 11. November 2008, um 4.50 Uhr)

Sind es die Erfahrungen, die einen Menschen reifen lassen, oder gibt es da noch etwas anderes, was Menschen weise werden lässt? Welche Bedeutung hat Weisheit in der Politik? Und wie ließe sich Weisheit an Schulen lehren?

Über diese und andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen:
Abt Muho, Zen-Kloster Antaiji, Japan
Prof. Dr. Wolf Singer, Max-Planck-Institut für Hirnforschung
Prof. Dr. Ursula Staudinger, Deutsche Gesellschaft für Psychologie

Weitere Informationen

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Geld!

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Und dann war da noch...

Victor Hugo, der sagte:

Die Zukunft hat viele Namen.
Für die Schwachen ist sie die Unerreichbare,
für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte,
für die Tapferen ist sie die Chance.


Danke für deine Aufmerksamkeit!

Jacqueline & Thomas

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Der Lebenskunst-Newsletter ist die Fortführung des betrachtenswert-Newsletters
ISSN 1617-7282

 

Er ist ein gemeinsamer Service von

www.zenkreis.de und www.betrachtenswert.de

und erscheint 8-10 x im Jahr mit kurzen Zitaten,

Gedankenimpulsen, TV-Tipps, Aufgelesenem, Humor und/oder Buchtipps.

Weiterleitung ist erwuenscht. Unsere Texte duerfen ohne Rueckfrage

verwendet und zitiert werden, wenn der Lebenskunst-Newsletter als

Quelle mit angegeben wird.

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