Eine Reise ist ein vortreffliches Heilmittel
für verworrene Zustände.

Franz Grillparzer

 


Liebe Lebenskünstlerin, lieber Lebenskünstler,

 

Sommerzeit, Reisezeit... Hast du den Urlaub noch vor dir, bist du schon wieder zu Hause oder gibt es vielleicht gar keinen?

Für die meisten Menschen ist die arbeitsfreie Zeit eine Phase, in der sie aus dem normalen Alltagstrott heraus kommen, und sich vornehmen, Dinge zu tun, die im Alltag zu kurz kommen. Zeit für die Familie, Zeit zu reisen, Zeit, um sich zurück zu ziehen. Urlaub bedeutet: Auftanken und Abstand gewinnen. Vielfach funktioniert das auch ganz gut. Aber leider nicht immer. Nicht wenige arbeiten im Urlaub in einem zweiten Job, renovieren ihr Haus oder tun andere Dinge, die nicht immer der Erholung förderlich sind. Und selbst wenn wir weg fahren, bleiben wir umgeben von modernen Begleitern. Wer will unterwegs schon auf das Handy verzichten? Man braucht es ja, um sich zu organisieren oder um notfalls Hilfe herbei zu rufen. Und überhaupt: wenn zu Hause irgend etwas ist: man muss erreichbar sein! Und mit dem multifunktionalen Minigerät kann man dann gleich auch noch SMS schreiben und die Mails abrufen... Und schon hängt man wieder an der Leine.

Ein anderes Urlaubsphänomen ist das Abklappern von Sehenswürdigkeiten. Wenn man schon tausende von Kilometern geflogen ist, dann aber bitteschön nichts auslassen. Wer weiß, ob und wann man wieder hier sein wird! Und so kommen die Reisenden an den schönsten Orten dieser Welt im Viertelstundentakt an, drehen schnell eine Runde, machen ein Foto, und weiter geht’s zum nächsten Stop. Mit dem Finger auf der Landkarte überprüft der Reisende seinen Standort, protokolliert via GPS die gefahrene Route und macht sich mit dem Reiseführer schlau darüber, was er gerade gesehen hat und was ihn als nächstes erwartet. Eine Runde im Bus schlafen, um die Fahrzeit zwischen den Sehenswürdigkeiten zu überbrücken. Und was es wohl abends zu essen geben wird? So richtig genießen können viele ihre Reise eigentlich erst dann, wenn sie wieder zu Hause sind, und am PC schnell noch die Fotoshow für die Daheimgebliebenen zusammenstellen, bevor es zurück geht in den Alltag.

?

Egal, ob du in diesem Jahr eine Reise machst oder zu Hause bist: wo bist du mit deiner Aufmerksamkeit? Ganz oft sind wir nicht wirklich da, sondern mit den Gedanken ganz woanders. Dieser Zustand ist eine Form von subtilem Stress. Wer beim Besuch einer Kathedrale darüber spekuliert, ob er die nächste Nacht in einem bequemen Bett liegen wird, oder was es wohl zum Abendessen geben könnte, verpasst eine ganze Menge.

Wenn es uns gelingt, voll und ganz bei der Sache zu sein, wird nicht nur unser Erleben intensiver, auch der Erholungseffekt steigt. Wenn du MEHR erleben möchtest, dann werde nicht eiliger, sondern langsamer. Frage nicht nach der Menge an Reizen, sondern nach ihrer Qualität.
Auf unserer Reise konnten wir vielen Menschen, denen wir begegnet sind, ansehen, dass ihr Geist eine andere Reise machte als der Körper.

Um ins Hier und Jetzt zu kommen: achte auf deine Sinneswahrnehmungen.
Werde zum Hörenden, ohne dem Geräusch einen Namen zu geben.
Denke nicht: das ist ein Wasserfall, sondern lausche einfach dem Klang.
Werde zum Sehenden, ohne dem Bild einen Namen zu geben.
Denke nicht: das ist ein Berg, eine Wiese, ein Haus. Schau es einfach nur an.
Werde zum Fühlenden, ohne zu bewerten.
Denke nicht: es ist kalt oder warm. Spüre einfach, was da ist.
Entdecke diese tiefere Dimension des Erlebens.

Thomas & Jacqueline

Falls du fünf Urlaubsfotos von uns sehen willst, klicke hier


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Alle tun es... aber es ist nichts für uns

Twitter dürfte inzwischen wohl jeder kennen.
Dieses „soziale Netzwerk“, mit dem 140 Zeichen lange Nachrichten in Echtzeit um den Globus geschickt werden können, ist mittlerweile so oft in den Medien aufgetaucht, dass man es gar nicht mehr übersehen kann. Wer etwas auf sich hält, „twittert“ (zu Deutsch: zwitschert) munter mit. Wir haben auch ein Twitter-Konto erstellt... nur um es zwei Tage später wieder zu löschen. Im Sinne des Faust'schen Zauberlehrlings erschien es uns ratsam, die Geister, die wir damit gerufen hatten, sofort wieder los zu werden. Auch ohne Twitter sind unsere Mailboxen voll genug. Wir brauchen kein Handy, das alle paar Sekunden summt, um uns mitzuteilen, wer jetzt gerade wieder eine neue Nachricht verfasst hat. Und schon gar nicht, wenn wir über neue Versicherungsangebote und Bibelstunden in Texas informiert werden... Begeisterte Twitterer werden jetzt einwerfen: ihr könnt das doch blockieren und genau einstellen, von wem ihr Nachrichten ihr haben wollt und von wem nicht. Klar. Aber wir brauchen kein Tamagochi, das ständig nach Aufmerksamkeit ruft. Wir stellen uns vielmehr die Frage: wie viele Netzwerke und Kanäle kann ein normaler Mensch "bedienen", ohne irgendwann im Burnout zu landen?

Twitter ist das genaue Gegenteil von dem, was wir im Zen zu erreichen versuchen. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die eigenen Gedanken zu beobachten und im normalen Alltag zur Ruhe zu kommen. Was passiert, wenn wir uns zusätzlich auch noch den spontanen Gedankenimpulsen eines ganzen sozialen Netzwerks öffnen? Unser Fazit nach dem Erstversuch: es gibt kein besseres Instrument, um Menschen abzulenken und daran zu hindern, sich mit wesentlichen Dingen zu beschäftigen.

In die Ecke,
Besen! Besen!
Seid’s gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister


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Lebenskunst Echo

Nach unserem letzten Rundbrief und der Richtigstellung haben uns sehr viele Zuschriften erreicht. Hier kannst du alles nachlesen. Und natürlich sind wir auch diesmal gespannt, was uns in den Posteingang flattert. Die Mailadresse findest du am Ende des Rundbriefes.

 

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von Jacqueline Esen

Wer sich eine Digitalkamera kauft, stellt ziemlich schnell fest, dass gute Bilder nicht automatisch entstehen, auch wenn die Werbung es gerne verspricht. Nach ihrer Beteiligung am fotocommunity-Buch ist nun Jacquelines erstes "eigenes" Werk auf dem Weg in die Buchläden. Für Foto-Einsteiger sind die Grundlagen der Kamera- und Aufnahmetechnik praxisnah erklärt. Für Foto-Aufsteiger finden eine Menge Praxistipps für die verschiedensten Aufnahmesituationen.

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Und dann war da noch...

... die Erkenntis, das Zeit nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Der Glaubenssatz "Zeit ist Geld" ist überholt. Heute ist Zeit wertvoller als Geld.

Danke für deine Aufmerksamkeit!

 

Jacqueline & Thomas

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Das kommt davon...

wenn man so lange keinen Rundbrief verfasst ;-)

"leider müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass Ihr Eintrag bei http://www.exzellente-newsletter.de für die nächsten 30 Tage nicht sichtbar ist.

Der Grund liegt darin, dass durch Ihren persönlichen Link - in den vergangenen 30 Tagen - weniger als 15 Klicks zum Newsletter-Portal eingingen.

Die Idee von http://www.exzellente-newsletter.de beruht darauf, dass jeder beteiligte Newsletter ausreichend für http://www.exzellente-newsletter.de wirbt. Nur dann ist gewährleistet, dass alle den gleichen Vorteil von dem Newsletter-Pool haben.

Wir hätten Sie im nächsten Monat wieder sehr gerne mit an Bord und würden auch Ihren Newsletter "Zenkreis Newsletter" gerne wieder mit anbieten!

Bitte prüfen Sie deshalb, ob Sie bereits alle Möglichkeiten nutzen, um Klicks mit Ihrem persönlichen ID-Link zu erhalten: http://www.exzellente-newsletter.de/in.php?id=63

Hm.Wir könnten euch ja jetzt bitten, alle SOFORT auf diesen Link zu klicken. Dann sind wir wieder drin und bekommen gaaaanz viele Leser. Wir machen was anderes. Wir lassen unsere Leser abstimmen. Sollen wir versuchen in der Liste zu bleiben und möglichst viele Klicks generieren? Oder sollen wir einfach darauf vertrauen, dass uns die richtigen Leute "auch so" finden?

Bis zum 3.9.09 lassen wir die Umfrage laufen. Entscheide mit:

Hier geht's zur Abstimmung

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Der Lebenskunst-Newsletter ist die Fortführung des betrachtenswert-Newsletters
ISSN 1617-7282

 

Er ist ein gemeinsamer Service von

www.zenkreis.de und www.betrachtenswert.de

und erscheint 8-10 x im Jahr mit kurzen Zitaten,

Gedankenimpulsen, TV-Tipps, Aufgelesenem, Humor und/oder Buchtipps.

Weiterleitung ist erwuenscht. Unsere Texte duerfen ohne Rueckfrage

verwendet und zitiert werden, wenn der Lebenskunst-Newsletter als

Quelle mit angegeben wird.


 

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