Ich denke manchmal,
wir erwarten zuviel
von Weihnachten.

Wir versuchen da alles hineinzustopfen,
was wir an Freundlichkeit,
Hilfsbereitschaft
und Menschlichkeit
während eines ganzen Jahres
schuldig geblieben sind.

unbekannt


Liebe Lebenskünstlerin, lieber Lebenskünstler,

 

das Foto des Weihnachtsmannes ist im Juli dieses Jahres in Bremen entstanden. Der Weihnachtsladen dort hat das ganze Jahr über geöffnet, und Weihnachts-Fans können zu jeder Jahreszeit ihrer Leidenschaft und der Vor-Freude fröhnen.

 

Nun steht das Fest der Feste wieder unmittelbar vor der Tür, und die meisten Menschen sind gestresst. Jahresabschluss in der Firma, Geschenke kaufen, betriebliche und private Weihnachtsfeiern: Feiertagslogistik - wann treffen wir uns mit wem und wo? Es ist manchmal ganz schön schwierig, drei oder vier Leute zu einem gemeinsamen Treffen zusammen zu bekommen. Und ausgerechnet ein Weihnachtstreffen abzusagen wird von vielen als persönliche Beleidigung empfunden.

 

Gerade an Weihnachten wollen und sollen wir friedlich sein, aber geht das auf Befehl? Alle sehnen sich an den Feiertagen nach Harmonie und Gemeinschaft, nach schönen romantischen Stunden, am besten in winterlichem Weiß. Wochenlang wird im Wetterstudio hin und her prognostiziert, ob es in diesem Jahr weiße Weihnachten gibt oder nicht. Aber mal ganz ehrlich: wozu ist das eigentlich wichtig? Unsere Leser in Australien, Südafrika, Brasilien und Florida feiern das Fest immer bei sommerlichen Temperaturen. Es ist unsere erlernte Erwartungshaltung, die uns suggeriert, dass Weihnachten mit Schnee schöner sein muss als ohne.

Kaum ist das Fest vorbei, übernimmt eine andere, pragmatischere Weltsicht: die weiße Pracht, muss jeden Morgen mühsam vom Gehweg weggeschippt werden, das Auto friert ein, und wirklich bequem sind die dicken Winterjacken und Schuhe eigentlich auch nicht. Die große weihnachtliche Romantik ist verpufft und wir sind schnell wieder mittendrin, im "Business as usual".

 

Die Erwartung, dass Weihnachten etwas Besonderes zu sein hat, liegt an den alten religiösen Traditionen, denen heute nicht mehr so viele Menschen Bedeutung beimessen. Viele haben sich auch vom so genannten "Fest der Liebe" abgewandt, weil es über die Jahre zu einer reinen Konsumveranstaltung entartet ist. Das Ritual der Geschenkeübergabe erfreut vor allem wegen der strahlenden Kinderaugen, weil sich die Kleinen noch richtig freuen können. Aber damit beginnt auch der Teufelskreis der Erwartungen.

Die Umsätze in der Vorweihnachtszeit sind für viele Läden mittlerweile so wichtig, dass sie ohne das Fest nicht weiterbestehen könnten. Kaufen, um die Wirtschaft zu stützen und die Arbeitsplätze zu sichern? Kein Wachstumsbeschleunigungsgesetz dieser Welt sollte uns darüber hinweg täuschen, dass wir in einem Fahrzeug sitzen, das mit Tempo 200 auf eine Wand zusteuert. Endloses Wachstum gibt es nicht. Es gibt immer Phasen des Niedergangs und der Erneuerung, die sich abwechseln. Nichts bleibt für immer wie es ist, alles ist permanent im Wandel begriffen. Was wäre wenn die Welt, wie wir sie heut kennen, in einem Jahr nicht mehr existiert?

Wir schenken dir zu Weihnachten eine verrückte, phantastische Idee: stell dir vor, du findest in deiner Wohnung oder deinem Büro eine geheimnisvolle Tür, durch die du eine Paralellwelt betreten kannst. Würdest du sie öffnen? Dahinter findest du dein ganz persönliches "Second Life", eine Welt, in der alles so ist, wie du es dir immer schon gewünscht hast. Was findest du dort? Wie sieht es aus? Wen triffst du? Was möchtest du dort tun? Vielleicht findest du in dieser Gedankenreise ein paar Hinweise darauf, was du hier und jetzt sogar tun könntest, um der Wunschvorstellung näher zu kommen...

 

Wir wünschen dir ein erholsames und inspirierendes Fest

 

Jacqueline und Thomas

 


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Lebenskunst Echo

 

Unser November-Rundbrief ist ausgefallen, denn wir sind umgezogen. Bei dieser Gelegenheit haben wir feststellen dürfen, wie viele Sachen wir besitzen, und wie viele Kartons und Helfer nötig sind, um die ganzen Gegenstände von hier nach da zu transportieren. Lehrreiche Momente, in denen uns bewusst wurde, dass 80% der Dinge, mit denen wir uns umgeben, eigentlich überflüssig sind. Auch wenn manche Gegenstände das Leben für einen Moment oder für eine Weile angenehm(er) erscheinen lassen: am Ende können wir nichts davon mitnehmen. So ist es gut, dass manche Dinge kaputt gehen, veralten oder ihren Zweck nicht mehr erfüllen - Zeit, sich davon zu lösen. Vielleicht ist Weihnachten ja auch eine hervorragende Gelegenheit zum Entrümpeln...?


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Verlosung


Abwarten und Tee trinken!?

In unserem Oktober-Rundbrief haben wir das Buch "Die Sprache der Farbe" verlost. Danke für die vielen Zuschriften! Katrin F. aus Halle/Saale schrieb dazu: Ich kann aus gesundheitlichen Gründen kaum große Reisen machen und liebe das, für mich unerreichbare, blaue Meer.

Liebe Katrin: wir wünschen dir von Herzen, dass du das Blau des Meeres doch eines Tages mit eigenen Augen sehen wirst! Jetzt erst mal viel Spaß beim Lesen und Malen :-)

Auch dieses Mal haben wir etwas zu verschenken, nämlich drei Einkaufsgutscheine im Wert von jeweils 10 EUR inkl. kostenloser Versand von Midori T.

Grüner Tee gehört zum Zen-Ritual und ist unglaublich gesund. Es gibt enorme Unterschiede zwischen billigen Beutel-Tees aus dem Supermarkt und den erlesenen Sorten aus dem Teeladen.
Midori T. ist ein Spezialversender für Grünen Tee und Keramik aus Japan. Aus eigener Erfahrung können wir bestätigen: das ist wirklich hochwertige Ware und etwas ganz Besonderes.

Wer gewinnen möchte, schickt uns eine Mail mit Name, Adresse, Telefonnummer & E-Mail-Adresse. Die Gutscheine werden dann per Mail zugeschickt.
Einsendeschluss ist Montag, 21.12.
um 9 Uhr!

http://www.midoritee.de/

 

 

 


Grüner Tee
ist nicht nur lecker,
sondern auch sehr gesund!
Ebenfalls lecker und besonders:
die Grüntee-Schokolade!

Einsendeschluss ist der
21. Dezember 2009 / 9 Uhr
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Kinotipp

Mitgefühl, Weisheit und Humor

Ein Film über das Leben und Wirken von Sogyal Rinpoche

Die aufwendig und schön gemachte Dokumentation wendet sich keineswegs nur an Rigpa-Anhänger, sondern an alle, die sich für Buddhismus interessieren und kann, weil er keinerlei Vorwissen verlangt, auch ein sehr guter “Türöffner” für alle sein, die schon immer etwas mehr über den Buddhismus erfahren wollten.

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Und dann war da noch...

Warum im Alter die Zeit schneller vergeht

Tägliche Routine und häufig gleiche Tätigkeiten sind an der veränderten Zeitwahrnehmung Hauptschuld. Ältere Menschen haben sehr oft das Gefühl die Zeit verrinnt immer schneller. Kinder hingegen erleben ständig Neues, müssen völlig neue Eindrücke verarbeiten, Ihre Gehirnvernetzung und Optimierung ist in vollem Gang. Das alles muss verarbeitet werden. Kinder leben im Hier und Jetzt! Im Gegensatz dazu machen ältere Personen, viele alltägliche Handlungen schon fast automatisch (wie z.B. Autofahren, Essen, etc.). Das hinterlässt kaum noch Spuren in deren aktueller Zeitwahrnehmung.

Ein Mensch vergleicht die erlebte Zeit immer mit seiner empfundenen Lebenspanne, denn das ist die einzige Relation die er hat. Das heißt 1 Jahr vergeht in schlechtesten Fall für einen 50 Jährigen 5 mal schneller als für einen 10 Jährigen.

“Wenn wir die Zeit dehnen wollen, müssen wir die Alltagsroutine unterbrechen, uns neuen Erfahrungen aussetzen und unser Leben ständig auf den Kopf stellen”, sagen die Wissenschaftlerinnen, die das Phänomen untersucht haben. Wir müssen wieder im Hier und Jetzt leben.

aus iLM-Newsletter
Eterna / Eggetsberger Forschung und Professor Dr. Dinah Avni-Babad und Dr. Ilana Ritov

Danke für deine Aufmerksamkeit!

 

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Der Lebenskunst-Newsletter ist die Fortführung des betrachtenswert-Newsletters
ISSN 1617-7282

 

Er ist ein gemeinsamer Service von

www.zenkreis.de und www.betrachtenswert.de

und erscheint 8-10 x im Jahr mit kurzen Zitaten,

Gedankenimpulsen, TV-Tipps, Aufgelesenem, Humor und/oder Buchtipps.

Weiterleitung ist erwuenscht. Unsere Texte duerfen ohne Rueckfrage

verwendet und zitiert werden, wenn der Lebenskunst-Newsletter als

Quelle mit angegeben wird.


 

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